Mit ‘Algen’ getaggte Artikel

Kaviar

Donnerstag, 10. März 2011

Kaviar mit einem Perlmuttlöffelchen pur essen und dazu ein Glas Champagner – das ist der Inbegriff von Luxus. Kaviar – das ist nicht einfach irgendeine Delikatesse. Kaviar ist eine Klasse für sich – Upper Class halt, und wer boshaft ist, spricht in Verbindung mit Kaviar gern von Dekadenz.

So ein Image hat Kaviar nicht verdient! Zugegeben, sogenannter echter Kaviar vom Stör ist kein Alltagsgenuss. Er ist besonderen Gelegenheiten wie Festen vorbehalten oder den kleinen besonderen Momenten, die ab und zu mal sein müssen. Da kann auch Otto-Normal-Verbraucher mitmachen und sich perfekt mit Kaviar dekorierte russische Eier gönnen oder erleben, wie lecker Kaviar auf einer gebutterten Weißbrotscheibe schmeckt, dazu ein spritziger Sekt oder ein schlichtes Glas Tee.

Der Beluga Kaviar (in der blauen Dose) ..

Jedes gut sortierte Fischgeschäft oder Warenhaus hat ihn im Sortiment, ebenso der Online-Delikatessenversand: den milden Beluga-Kaviar in der blauen Dose, den leicht nussigen Ossietra-Kaviar in der gelben und den würzigen Sevruga in der roten. Will man also guten Kaviar kaufen sollte man nach den entsprechenden Blechdöschen Ausschau halten. Herkunft ist oft das Kaspische Meer, doch spielt iranischer Kaviar auf dem deutschen Markt keine große Rolle mehr, im Allgemeinen handelt es sich um russischen Kaviar, welcher außerdem noch aus dem Schwarzen Meer, dem Asowschen Meer, der Wolga oder aus Sibirien stammt.

Gelegentlich wird Kaviar unter der Hand zu weitaus niedrigeren Preisen als im Geschäft angeboten, doch ist vom Erwerb dringend abzuraten. Eventuell handelt es sich gar nicht um Kaviar des Störs, sondern um eine Fälschung. Dazu kommt, dass Störe immer wieder gewildert werden und in einigen Regionen bereits vom Aussterben bedroht sind. Allein schon aus ethischen Gründen sollte niemand Wilderer und ihre skrupellose Inkaufnahme der Ausrottung einer Tierart unterstützen.
Oft ist dieser Kaviar auch nicht sachgemäß behandelt und verpackt, sodass die Ware sich beim späteren Öffnen als verdorben herausstellt oder sogar eine Lebensmittelvergiftung droht. Um illegalen Handel zu umgehen, sollte man nur bei seriösen Anbietern Kaviar kaufen.

Feinschmecker sollten lieber mehr investieren, um auf der sicheren Seite zu sein. Es gibt bereits kleine für den Privathaushalt geeignete Döschen. Wie alle Fischprodukte sollte auch Kaviar nach dem Anbrechen der Verpackung zügig verbraucht werden. Zum klassischen Kaviar gibt es preiswerte Alternativen, die sich keineswegs verstecken müssen. Ähnlich im Aussehen und um ein Vielfaches preisgünstiger sind an erster Stelle der Seehasenrogen und der Capelinrogen zu nennen. Jeder Freund von Fischprodukten kennt und schätzt die beiden Sorten.

Ein bisschen exklusiver und teurer, aber immer noch günstig, sind Lachs- und Forellenkaviar. Beide Sorten fallen durch ihre leuchtend orangefarbenen großen Perlen auf und bieten ebenfalls den guten Kaviargeschmack. Sie lassen sich übrigens bei der Dekoration hervorragend mit den schwarzen Kaviarsorten kombinieren.

Kaviar enthält viel Eiweiß und dazu Fett. 100 Gramm Kaviar haben rund 250 Kalorien. Kaviar ist gesund und mit seinen beschriebenen Alternativen für jeden erschwinglich. Zum Schluss soll nicht verschwiegen werden, dass es selbst vegetarischen Kaviar gibt. Hergestellt aus Algen, imitiert er optisch sein natürliches Vorbild bestens und schmeckt auch fast so.

- KFE*C4L- Kaviar – Leckereien im Feinschmeckerparadies – klassischer Kaviar vom Schmankerlboten – schmankerbote.info
Kaviarschwarzmarkt – Kaviarhandel – Kaviarfeinkost – Kaviaralternativen